Erstens kommt es anders...
Eigentlich bin ich heute zum Tierarzt gefahren um unsere Billy abzuholen.
Der ging es vor zwei Tagen nämlich plötzlich gar nicht gut, weshalb wir sie zum Tierarzt unseres Vertrauens gebracht haben und nach zwei Tagen stationärer Pflege war die Welt wieder in Ordnung, sodass sie zurück in ihr Zuhause durfte.
Vor Ort wurde ich gefragt ob ich noch kurz Zeit habe, unsere Ärztin würde gern noch mit mir reden.
Ich dachte es geht um Billy und hatte mir schon Sorgen gemacht, dass da doch mehr ist, stattdessen kam die Frage ob wir einem Unfallkätzchen helfen würden.
Am Vorabend wurde eine junge Katze eingeliefert.
Der Finder will oder kann sie nicht übernehmen.
Die Tierheime sind nicht zuständig.
Bürgermeister und staatliche Auffangeinrichtung würden die Euthanasie anordnen.
Können und wollen wir helfen?
...zweitens als man denkt
Der junge Kater wurde vermutlich angefahren.
Zwerchfellriss, mehrere Knochenbrüche, überall Prellungen.
Hüfte, Rippen, Ellenbogen...
In der Praxis wurde zum Glück nicht lange überlegt, sondern noch Abends erfolgreich eine Not-Operation durchgeführt, die der kleine Kerl gut überstanden hat.
Einem langen gesunden Leben steht somit nur noch die Gesetzgebung im Wege, und da kommen wir ins Spiel.
Als eingetragener Verein können wir Unfalltiere übernehmen (und ihre Kosten), Bürgermeister und Fourrière müssen nicht mehr involviert werden. Euthanasie abgewendet.
Die Entscheidung war einfach:
Wenn wir die Möglichkeit haben ein Leben zu retten, dann tun wir es auch!
Shadow
Natürlich haben uns die Kosten Sorgen gemacht.
Aber, hätten wir ihn selbst gefunden, hätten wir auch geholfen.
Welchen Unterschied macht es also wer ihn abgegeben hat, besonders da er das Schlimmste ja schon überstanden hatte.
Zum Glück, haben wir tolle Tierärzte denen wirklich etwas an seiner Rettung liegt.
Um die regulären Kosten so einer Not-Op abzuschätzen, schaut einfach in die GOT.
Die deutsche GOT gilt zwar natürlich nicht in Frankreich, aber sie liefert einen guten Anhaltspunkt, da die Preise (besonders für Operationen) etwa gleich sind zum einfachen Satz.
Wir müssen nur einen Bruchteil davon tragen.
Den genauen Preis kennen wir natürlich auch noch nicht, aber wir haben eine ungefähre Hausnummer bekommen.
Zusammen schaffen wir das!
Regulär liegt so eine OP um die 2000€, zzgl stationäre Pflege, Nachsorge, Medikamente usw.
Unser Spendenziel: 1000€
Insgesamt!!!
PayPal:
spenden@asf-tierschutz.de
Überweisung:
ASF - Aide sans Frontières
IBAN: DE03 8306 5408 0005 4889 31
BIC: GENODEF1SLR
Verwendungszweck: Shadow
Shadow muss noch einige Tage stationär zur Beobachtung bleiben, aber wenn alles gut läuft darf er noch in diesem Jahr "nach Hause".
Hier erwartet ihn nicht nur Futter und die tägliche Schmerztablette sondern auch Physiotherapie sobald seine Verletzungen weit genug verheilt sind um langsam mit der Belastung zu beginnen.
Sobald wir wissen ob er Einschränkungen behalten wird und was seine zukünftige Familie (acuh finanziell) erwartet, sucht er dann auch ein schönes Zuhause für immer.
Im Voraus schonmal Danke an alle die uns durch eine kleine oder große Spende helfen sein Leben zu retten.
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